Was ist Burnout ?

schrieb am 20.02.2018 - Allgemein - Noch keine Kommentare

Was ist Burnout?

Burnout – sinngemäß „das Ausgebranntsein“, bezeichnet eine Anhäufung verschiedenartiger Erschöpfungssymptome wie Energielosigkeit, chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen etc.
Burnout bezeichnet keine festumrissene psychische Erkrankung, sondern ist eine Häufung mehrerer, differenter Symptome wie z.B. oben genannt. Diese stehen oft im Zusammenhang mit Stress. Der immer größer werdende Druck in der Arbeitswelt, Mehrfachbelastungen, private Probleme oder Sorgen können zum Burnout führen. Es kann jeden von uns treffen.

Die Phasen des Burnout

Es kursieren im allgemeinen unterschiedliche Phasenmodelle des Burnouts, die zwischen 3 und 12 Phasen beschreiben. Der Einfachheit möchte ich hier die 3 Phasen nach Maslach (1982) beschreiben.

  • 1. Emotionale und physische Erschöpfung
    Müdigkeit schon beim Gedanken an die Arbeit, Schlafstörungen, Anfälligkeit für Erkältungen und Schmerzen.
  • 2. Depersonalisation
    negative Gefühle und zynische Einstellung gegenüber anderen, Schuldgefühle, sozialer Rückzug, Reduzierung der Arbeit aufs Notwendigste.
  • 3. reduzierte Leistungsfähigkeit
    Tendenz, die eigene Arbeit negativ zu bewerten, mangelndes Selbstwertgefühl, Widerwillen gegen alles

    Burnout, eine Modeerscheinung?

In den Medien wurde Burnout gerne mal als eine Modeerscheinung bezeichnet, oder auch als Managerkrankheit. Demnach könnte man dann auch den zunehmenden Druck, den zunehmenden Stress, due immer schnellere beruflichen Entwicklungen auf Modeerscheinungen reduzieren. Die Statistiken sprechen eine andere Sprache. Auch wenn diese oft stark differieren, so scheint doch klar zu sein, dass jede achte (!) Krankschreibung auf einer psychischen Diagnose beruht, 4 von 10 Frühberentungen sind auf psychische Leiden zurückzuführen (Deutsche Rentenversicherung)

Gib Burnout keine Chance

Aufgrund dieser Tatschen ist es sehr wichtig bereits im Vorfeld Burnout oder auch anderen psychischen, stressbedingten Erkrankungen keine Chance zu geben. Aktivsein und im Vorfeld bereits etwas dagegen tun. Dazu gehört z.B. Einplanung von Pausen und Ruhephasen, körperliche und auch seelische Wellness. Und manchmal kann es auch hilfreich sein, vieles im Leben, ob privat oder beruflich, etwas lockerer zu nehmen, die Perspektiven zu ändern und Prioritäten zu setzen. Dem „schnellen“ Leben wie wir es heute kennen, können wir selten entgehen, aber wir können dem etwas entgegensetzen und sind keineswegs hilflos ausgeliefert.

Tags:

Schreiben Sie mir Ihre Meinung

(Notwendige Felder sind mit * markiert. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)