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Gibt es Die Realität?

04.03.2018 Allgemein Keine Kommentare

Gibt es „Die Realität“ wirklich?

Kennen Sie das auch? Sie erleben gleichzeitig mit einer Freundin, einem Freund, ihrem Partner oder Kollegen eine Situation und reden anschließend darüber. Dabei stellen Sie fest, dass ihr Gegenüber diese Situation ganz anders wahrgenommen und gesehen hat wie sie selbst. Ganz egal was sie vorbringen, um die von Ihnen erlebte Situation zu beschreiben, die besten Argumente, die tollste Überzeugungsarbeit, nichts bringt ihr Gegenüber davon ab auf seinem Standpunkt zu beharren.
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Realität für alle genau so ist wie sie sich ihnen persönlich darstellt.  Und dass alle anderen Menschen das gleiche wahrnehmen. Doch weit gefehlt. Wie kommt es sonst dazu, dass Augenzeugen z.B. bei Autounfällen oft so unterschiedliche Angaben machen.

Was ist Wahrnehmung überhaupt?

Wahrnehmung ist das, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen. Jede Sekunde empfängt unser Gehirn rund 11 Millionen Informationsbits. Diese Informationsflut kann von unserem Gehirn nicht aufgenommen und verarbeitet werden, deshalb werden diese Bits gefiltert. Und das ist notwendig, weil unser Gehirn mit dieser Datenflut völlig überfordert wäre. Und jeder filtert anders. Aufgrund unserer Erziehung, Erfahrung, ein wenig auch der Gene entstehen ganz persönliche Filter, durch die nur ganze 200 Bits in unser Bewusstsein dringen. Was wir durch unsere Filter hindurchlassen, ist also nur ein winziger Bruchteil dessen, was sich dort draußen wirklich abspielt.

Sinnesfilter sind individuell

Schon sehr früh – von unserer Geburt an, entwickelt jeder von uns seine ganz eigenen Wahrnehmungsmuster oder Sinnesfilter und filtert alles andere heraus. Wir erfahren in der Regel also nur die Dinge, die unseren Wahrnehmungsmustern entsprechen. Frei nach dem Motto: „Was nicht sein kann, das darf auch nicht sein “ Bei den mageren, gefilterten Bits, die bei uns hängen bleiben, ist es kein Wunder, dass jeder von uns eine andere Wahrnehmung auf die Welt, auf die sogenannte Realität hat.

Werden sie gelassener

Ist man sich erst einmal der vielen unterschiedlichen Realitäten und Wahrnehmungsmuster bewusst, fällt es viel leichter sich mit den Meinungen anderer zu arrangieren, gelassener zu reagieren und die Ruhe zu bewahren. Zudem wird es so möglich die Perspektive zu wechseln und Situationen aus dem Blickwinkel des Gegenübers zu betrachten. Vielleicht bereichert es sogar die eigene Wahrnehmung, wenn man die Sicht auf viele Dinge ändern kann.

Mein Fazit

Für mich bedeutet dieses Bewusstwerden „Leben und leben lassen“. Dem anderen mehr Verständnis entgegenzubringen, dessen Sichtweise gelten zu lassen, die Kommunikation miteinander zu verbessern und Streit zu vermeiden.

 

Was ist Burnout ?

20.02.2018 Allgemein Keine Kommentare

Was ist Burnout?

Burnout – sinngemäß „das Ausgebranntsein“, bezeichnet eine Anhäufung verschiedenartiger Erschöpfungssymptome wie Energielosigkeit, chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen etc.
Burnout bezeichnet keine festumrissene psychische Erkrankung, sondern ist eine Häufung mehrerer, differenter Symptome wie z.B. oben genannt. Diese stehen oft im Zusammenhang mit Stress. Der immer größer werdende Druck in der Arbeitswelt, Mehrfachbelastungen, private Probleme oder Sorgen können zum Burnout führen. Es kann jeden von uns treffen.

Die Phasen des Burnout

Es kursieren im allgemeinen unterschiedliche Phasenmodelle des Burnouts, die zwischen 3 und 12 Phasen beschreiben. Der Einfachheit möchte ich hier die 3 Phasen nach Maslach (1982) beschreiben.

  • 1. Emotionale und physische Erschöpfung
    Müdigkeit schon beim Gedanken an die Arbeit, Schlafstörungen, Anfälligkeit für Erkältungen und Schmerzen.
  • 2. Depersonalisation
    negative Gefühle und zynische Einstellung gegenüber anderen, Schuldgefühle, sozialer Rückzug, Reduzierung der Arbeit aufs Notwendigste.
  • 3. reduzierte Leistungsfähigkeit
    Tendenz, die eigene Arbeit negativ zu bewerten, mangelndes Selbstwertgefühl, Widerwillen gegen alles

    Burnout, eine Modeerscheinung?

In den Medien wurde Burnout gerne mal als eine Modeerscheinung bezeichnet, oder auch als Managerkrankheit. Demnach könnte man dann auch den zunehmenden Druck, den zunehmenden Stress, due immer schnellere beruflichen Entwicklungen auf Modeerscheinungen reduzieren. Die Statistiken sprechen eine andere Sprache. Auch wenn diese oft stark differieren, so scheint doch klar zu sein, dass jede achte (!) Krankschreibung auf einer psychischen Diagnose beruht, 4 von 10 Frühberentungen sind auf psychische Leiden zurückzuführen (Deutsche Rentenversicherung)

Gib Burnout keine Chance

Aufgrund dieser Tatschen ist es sehr wichtig bereits im Vorfeld Burnout oder auch anderen psychischen, stressbedingten Erkrankungen keine Chance zu geben. Aktivsein und im Vorfeld bereits etwas dagegen tun. Dazu gehört z.B. Einplanung von Pausen und Ruhephasen, körperliche und auch seelische Wellness. Und manchmal kann es auch hilfreich sein, vieles im Leben, ob privat oder beruflich, etwas lockerer zu nehmen, die Perspektiven zu ändern und Prioritäten zu setzen. Dem „schnellen“ Leben wie wir es heute kennen, können wir selten entgehen, aber wir können dem etwas entgegensetzen und sind keineswegs hilflos ausgeliefert.

Warum Entspannung so wichtig ist

11.02.2018 Allgemein Keine Kommentare

Krankheit durch Stress

Bei vielen Menschen kommt die Erholung zu kurz. Ruhephasen, Auszeiten und Pausen gelten häufig als Zeitverschwendung. Doch unser Alltag ist mittlerweile auf Leistung geeicht, der Druck auf den einzelnen nimmt immer mehr zu. Wer sich permanent diesem Druck und dem daraus folgenden Stress ohne Auszeiten aussetzt, ist häufig anfälliger für physische und psychische Krankheiten. Schon heute stehen psychische Krankheiten im Ranking der Krankenkassen an 2. Stelle nach Muskel- und Skelettkrankheiten.

Kommen Sie zu Ruhe

Die Unfähigkeit zur Ruhe zu kommen, sich Auszeiten und Pausen zu nehmen, macht Sie deshalb auf lange Sicht krank. Umso wichtiger ist es für einen Ausgleich zu sorgen, zur Ruhe zu kommen, den Alltag hinter sich zu lassen, Kraft zu tanken. Dabei können Ihnen Entspannungsverfahren helfen. QiGong, Meditation, autogenes Training oder auch geführte Fantasie- oder Erlebnisreisen und noch viele andere mehr, bieten für jedes menschliche Naturell, eine Möglichkeit, auf eine für Sie geeignete Art und Weise die Erholungsphasen zu gestalten.

Schaffen Sie sich Freiräume

Während einer Entspannung finden körperliche und biochemische Prozesse statt, die für die Regeneration von Körper und Geist verantwortlich sind. Dabei ist es wichtig ganz bei der Sache zu sein, die Entspannung aktiv einzuleiten, sie zu erleben und zu fühlen. Sie sollten sich ganz auf Ihre Entspannung einlassen, sich darauf konzentrieren und jede Art von Nebentätigkeit einstellen. Entspannung bedeutet auch loslassen können. Schaffen Sie sich ihre ganz persönlichen Freiräume zur Erholung. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Auch der Umgang mit Gefühlen, kann durch Entspannung und Ruhe positiv beeinflusst werden. Wut, Traurigkeit, sogar Ängste verlieren oft im Zustand der Ruhe und Gelassenheit ihren Schrecken und können verarbeitet werden.

Das Fazit:

Auszeiten und Ruhephasen sind für ihre körperliche und seelische Gesundheit immens wichtig. Dem Stress im Alltag etwas entgegensetzen, herunterkommen, sich erholen sorgt für eine bessere Gesundheit, körperlich sowohl als auch seelisch.

Wenn Sie Fragen oder Feedback zur Entspannung oder zum Artikel haben kontaktieren Sie mich einfach per Email oder schreiben Sie einen Kommentar.  Darüber hinaus biete ich geführte Fantasie- und Erlebnisreisen in meiner Praxis an. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:  Kursangebot